interaction Design für ein positives nutzererlebnis

5 psychologische Wirkmechanismen - Darum verhalten sich Ihre Website Besucher so

Interaction Design zwischen Mensch, Maschine und Marketing

     Lesezeit: 4 min

Was bedeutet der Begriff Interaction Design?

Geht es um die Gestaltung von Websites geistern zwei Begriffe durch die Weiten des Internets: UX Design und Interaction Design. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen beiden Modellen?

UX steht für die Abkürzung User Experience und zielt darauf ab Kunden mithilfe einer Marke zu binden, indem sie diese Marke digital erleben. Dabei soll die Online Präsenz des betroffenen Unternehmens so entwickelt werden, dass z. B. die Firmenhomepage einfach und intuitiv zu bedienen ist. Kurz: Öffnet ein Internetnutzer die Seite, will er sich dort schnell orientieren um eine Information oder das gewünschte Produkt zu finden. Hierfür engagieren Unternehmen speziell ausgebildete UX Designer, die anhand des Zustandes der Website Verbesserungsmöglichekiten erkennen und diese dann gezielt mit einem Webdesign Team umsetzen.

An diesem Punkt greift auch das Interaction Design: Beide Konzepte verfügen dennoch über dieselben Grenzen, denn sie arbeiten mit der Oberfläche eines digitialen Endgeräts, dass lediglich zweidimensional Inhalte veranschaulicht und an seinen Rändern physisch endet. Somit gilt es innerhalb des User Interface‘ digitale Lösungen zu entwickeln, mit denen Nutzer ohne vorherige Einweisung leicht interagieren kann. Sinn dieser Strategie ist es dem User das Erlebnis auf Ihrer Seite so angenehm wie möglich zu gestalten, denn dies hält ihn nachweislich länger auf Ihrer Homepage und animiert ihn wiederzukommen. (Quelle:  Stanford University)

Themenbereichevon des Interaction Designs

  • Mensch-Computer-Interaktion
  • Aktion/Reaktion auf verschiedene Interaktonsmuster
  • aktueller Zustand – Was kennen Ihre Nutzer bereits?
  • Workflow – Arbeitsleitfaden zur Konzeption einer Interaktion
  • Bewusstsein für Fehlerquellen

HeRangehensweisen im

Interaction Design

A) Das postive Nutzererlebnis

Die Grundlage eines jeden Webdesigns ist die Prämisse Ihren Nutzern ein angehmes Umfeld bereitzustellen, indem sie Ihr Online-Angebot nach Herzenslust erkunden können. Nur wenn sich der User wohlfühlt, wird er auf ihre Seite zurückkehren. Gestalten Sie dementsprechend Ihre Website übersichtlich, wählen Sie aussagekräftige Kategorien für Ihr Navigatiosmenü und stellen Sie Ihre Inhalte so komprimiert wie möglich dar.

==

B) Die Gesamt-Repräsentation muss stimmen

Da Interaction Design genau an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine arbeitet, gilt es diesen Übergang in seiner Gänze erfahrbar zu machen: Dazu gehört nicht nur der geordnete Aufbau einer Homepage, sondern auch die Ansprache weiterer Sinne: Bilder bzw. passende Videos in hoher Auflösung, genügend Platz für die einzelnen Kernthemen, passende Musikmotive oder die Art der Cursorbewegung auf Ihrer Website (Klicken, Swipen, …) gilt es zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk zusammen zu setzen.

C) Der Weg des Nutzers

Interaction Designer müssen vor der Umsetzung einer Lösung den Weg ermitteln, den ein Nutzer auf Ihrer Website zurücklegt bzw. klickt. Dabei helfen die folgenden Fragen:

  • Was genau kann der User mit der Maus tun? (Klicken, Swipen, Slideshow bedienen, Scrollen usw.)
  • Welche Art von Design vermittelt dem Nutzer, wie er Ihre Homepage zu bedienen hat? (Farbakzente, Icons, Beschriftungen, 3D-Buttons etc)
  • Wie kann dem User durch eine Fehlermeldung angezeigt werden, dass er Ihre Seite gerade nicht wie angedacht nutzt?
  • Auf welche kann ein Feedback für den Seitenbesucher eingebaut werden? Eine Möglichkeit sind hier Pop-Up’s.
  • Verwenden Sie für den User gewohnte Interaktionsmuster auf Ihrer Website? Dazu gehören z. B. das Einfügen eier Menüleiste oder das eines Einkaufswagens oben rechts, wenn es sich um einen Online-Shop handelt.
vv

D) Kontaktformular richtig einsetzen

Viele Unternehmer versuchen über ein Pop-Up Fenster ihre Seitenesucher zur Freigabe von persönlichen Daten zu animieren. Dabei geht es jedoch im Interaction Design darum User langsam und in ihrem Tempo an die eigenen Inhalte heranzuführen. Dies erreichen Sie z. B. über ein Kontaktformular, dass nur die Eingabe weniger Daten wie der E-Mail-Adresse verlangt. Ist das geschafft, können Sie Ihre Nutzer über eine gezielte Ansprache im Newsletter leichter an Ihre Marke binden.

}}

E) Zeitverhalten der Nutzer im Blick haben

Bei jeglichem Medieneinsatz auf Ihrer Website gilt es die Gewohnheiten Ihrer User im Hinterkopf zu behalten: Mit welchen medialen Elementen agieren diese vorrangig? Heutzutage bevorzugen Nutzer die Verwendung von Video-Content (Quelle: Animoto, 2015), denn er veranschaulicht komplexe Prozesse oder trägt zur eigenen Unterhaltung bei. Unabhängig davon ob sie auf Fotos, Animationen oder Videos setzen:

Bauen Sie ein hör- und/odr sehbares Feedback für Ihre User ein – Das ermöglicht den Internetnutzern über Klänge, Bewegungen und Avatar-Mimiken abzuschätzen, was ihr Verhalten auf der Seite auslöst und wie sie weiter auf Ihrer Homepage navigieren können.

IHR ANSPRECHPARTNER

Sie möchten Interaction Design auch auf Ihrer Website ausprobieren?

Dann ist Ivato genau der richtige Ansprechpartner für Ihre Wünsche. Melden Sie sich bei uns – wir entwickeln mit Ihnen ein Website Design ganz nach Ihren Bedürfnissen. 

Matthias Schneider
Senior Account Executive

Telefon 0 341 900 3993