Digitale Kommunikation

leicht gemacht!

in 6 Schritten zu Ihrem Plan für Digitale Kommunikation

Kommunikation weiter gedacht – Wie sprechen Sie mit Ihrem Kunden?

Lesezeit:  6 min

Wer heute etwas sucht, geht nicht mehr in die Bibliothek und schlägt ein Buch auf, sondern fährt den Computer hoch und klickt sich durch das World Wide Web auf der Suche nach der passenden Antwort. Meist findet jeder, wonach er oder sie gesucht hat, denn die Lösungen verstecken sich in ganz gewöhnlichen Online-Anwendungen. Tritt dennoch der Fall ein, dass eine Antwort nicht gefunden werden kann, dann bietet das Internet immer noch die Möglichkeit jemanden, der sich in der jeweiligen Materie auskennt, um Rat zu fragen. Das kann ein Experte sein, der über seine Website kontaktiert wird oder ein Eintrag in einem Forum, den weitere Teilnehmer der Diskussion beantworten.

Dieses Verhalten ist jedoch nicht nur bei jungen Nutzern der interaktiven Medien festzustellen. Auch Nutzer der älteren Zielgruppen ziehen auf diese Weise Vorteile aus der Nutzung des Internets, etwa wenn sie nach Produkten suchen oder sich Bewertungen von Waren zu Gemüte führen, sodass ihnen die Kaufentscheidung ein Stück erleichtert wird. Auf diese Weise bieten sich Unternehmen hier aussichtsreiche Möglichkeiten mit der geeigneten digitalen Kommunikation ihrer Leistungen und ihres Verkaufsprozesses für (potenzielle) Kunden sichtbar zu werden.

Digitale Kommunikation – Ein Einstieg

Bestandteile der Unternehmenskommunikation online:
  • Analyse bisheriger relevanter Online-Marketingmaßnahmen: Wo existieren bereits Online-Auftritte (Social Media)? Wenn es eine Website gibt, wie viele Besucher verzeichnet sich bisher (monatlich)? Wer kümmert sich im Team um derartige Aufgaben?  Budget? etc.

 

  • Ziele für die Digitale Kommunikation definieren: Orientieren Sie sich hier an der SMART-Methode, d. h. Ihr Ziel sollte so spezifisch wie möglich, messbar, vom Projektteam akzeptiert, realistisch umzusetzen und zeitlich terminiert sein. Ihr Ziel bietet Ihnen eine Orientierung im unternehmerischen Alltag.

 

  • Analysieren der Zielgruppe: Über Tools wie Answerthepublic, verschiedene Keyword-Planner, Diskussionen in sozialen Netzwerken, Bewertungen Ihrer Arbeit etc. können Sie herauslesen, was sich Ihre Zielgruppe (von dir) wünscht. Wonach sucht sie? Welches Problem möchte sie behoben wissen?

 

  • Ausarbeiten einer digitalen Strategie: Bei diesem Schritt bestimmen Sie den Fahrplan Ihrer Digitalen Kommunikation, indem Sie festlegen, wie Sie Ihre Zielgruppe(n) ansprechen möchten, wie oft, mit welchen Inhalten und über welche Kanäle dies geschieht.

 

  • Analyse und Auswertung von Marketingmaßnahmen im Internet: Zum Abschluss müssen die gesammelten Daten Ihrer Kommunikationsstrategie ausgewertet und hinsichtlich ihrer Verbesserungspotenziale analysiert werden. Dazu können Sie Programme wie Hubspot oder eine eigens auf Sie zugeschnittene Software nutzen.

6 Schritte zu Ihrem Plan für Digitale Kommunikation

 

1. Analyse – Bestandsaufnahme Ihres Unternehmens

Beginnen Sie mit den Grundlagen. Welche Produkte und Dienstleistungen bietet Ihr Unternehmen an? Wer ist Ihre Zielgruppe und auf welches Einzugsgebiet zielen Sie ab? Wie viele Personen wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen? Wer sind Ihre Mitbewerber? Welche Kommunikationskanäle nutzen Sie bereits und auf welche Stärken/Schwächen stoßen Sie bei Ihrer Analyse? Lassen Sie sich hier gerne von langjährigen Mitarbeitern und ein paar externen Augen unterstützen, sodass Ihnen keine Lücke in Ihrem Kommunikationsgerüst entgeht.

 

 

2. Zielgruppen im B2B- und B2C-Bereich kennenlernen

Hier geht es um die Spezifizierung Ihrer Zielgruppen. Wen genau erreichen Sie mit Ihrer Produktpalette und wie sind diese Menschen strukturiert? Dazu können Sie gern einen Kundenavatar als Vorlage nutzen, auf dessen Basis Sie die folgenden Fragen beantworten und so Ihre Zielgruppen besser einschätzen können: Was sind die grundlegenden Eigenschaften Ihres Kunden (Alter, Beruf, Position, Einkommen, Interessen, …)? Welches Problem möchte er oder sie lösen? Was wünscht er/sie sich, was bereitet ihm/ihr Unbehagen? Auf welchen Plattformen genau informiert diese Person sich? Für diesen Bereich der digitalen Kommunikation ist es unerlässlich sich in den potenziellen Kunden hineinversetzen zu können.

 

 

3. Positionierung anhand Ihres Alleinstellungsmerkmals

An dieser Stelle müssen Sie sich nun online so positionieren, dass dem Konsumenten das Besondere Ihrer Firma klar wird. Was unterscheidet Sie von Ihren Marktbegleitern? Wie können Sie diese USP (= Unique Selling Proposition) passend in eine Kommunikationsbotschaft verpacken?

 

 

4. Ziele Ihrer Kommunikationsstrategie festlegen

Je klarer Sie Ihre Ziele definieren, desto leichter können Sie sich auch in schwierigen Phasen an Ihnen orientieren. Bleiben Sie also präzise, indem Sie festlegen was Sie konkret, wann, wie, wo und wie messbar erreichen wollen. Ein Beispiel wäre: Sie möchten neue Leads generieren, indem Sie Interessenten einen Newsletter anbieten. Dies geschieht in einem Zeitraum von einem halben Jahr über ein Pop-Up Fenster auf Ihrer Website, wobei Sie die erfassten Kundendaten (in der Regel eine E-Mail-Adresse) in einer digitalen Datenbank sammeln und auswerten können. Im Gegenzug bekommen die Interessenten ein PDF-Dokument zum freien Download, indem Sie ihnen mit branchenspezifischem Content einen Mehrwert anbieten.

 

 

5. konkrete Maßnahmen im Bereich Digitale Kommunikation planen

Anhand Ihrer Zielvorgabe könne Sie nun die passenden Maßnahmen für Ihre Strategie der Digitalen Kommunikation definieren: Dazu gehört neben der Auswahl der geeigneten Kommunikationskanäle auch die Planung der Inhalte, mit der Sie Ihren Abonnenten einen Mehrwert vermitteln wollen. Ebenso gilt es zu ermitteln, welches Budget für regelmäßige Werbeanzeigen erübrigt werden kann und wer die betreffenden Inhalte kreiert sowie die Kanäle pflegt. Scheuen Sie sich hier nicht die Hilfe von Experten anzunehmen!

 

 

6. Auswertung Ihrer Ergebnisse

Zu den letzten Aspekten Ihres Kommunikationsplanes gehört die Messung Ihrer Erfolge sowie das dauerhafte Monitoring. D. h. verschiedene Programme helfen Ihnen zu ermitteln, ob Sie die von Ihnen gesteckten Ziele erreicht haben. Wie viele Besucher haben Ihre Beiträge tatsächlich gesehen? Diese Erkenntnisse können Sie in Ihre folgenden Kommunikationsaktivitäten mit einfließen lassen und so rasch auf neue Trends oder Veränderungen im Verhalten Ihrer Zielgruppe reagieren.

3 goldenen Regeln für die Art der Kommunikation

Vergessen Sie bei all Ihren Online-Aktivitäten nicht: Der Mensch steht im Vordergrund. Achten Sie auf die Präferenzen und Interessen Ihrer Zielgruppe, denn Ihre Inhalte sollten in den Handlungsgewohnheiten Ihrer potenziellen Neukunden entsprechen, sodass sich sich auf den Online-Präsenzen Ihrer Firma wohlfühlen.

Des Weiteren gilt es im Umgang mit Ihren Abonnenten angemessenen Respekt zu zeigen, auch wenn in der digitalen Kommunikation der face-to-face Kontakt entfällt. Hören Sie zu, gehen Sie detailliert auf die Anfragen Ihrer Follower ein und bleiben Sie auch bei kritischen Kommentaren freundlich.

Und der letzte Punkt: Zeigen Sie sich nahbar! Es macht Ihr Unternehmen ungemein sympathisch, wenn Sie Fehltritte oder das eigene Scheitern in einem bestimmten Punkt ehrlich zugeben, dabei Ihren Abonnenten aber auch mitteilen, wie Sie die Krise überwunden haben. Das schafft eine langfristige Vertrauensbindung.

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Matthias Schneider
Senior Account Executive

Telefon 0 341 900 3993