Digitalisierung: Definition & Begriffe!

Wir räumen mit dem Buchstaben-Dschungel auf!

So finden Sie sich im Begriffs-Dschungel zum Thema „Digitalisierung Definition“ zurecht!

Lesezeit:  4 min

Die digitale Transformation stellt jeden Menschen vor ungeahnte Möglichkeiten, aber auch vor nicht zu unterschätzende Verantwortung und Gefahren. Um diesen Herausforderungen zu begegnen gilt es sich ganz und gar auf die Materie der Digitalisierung einzulassen und mithilfe neuen Wissens ungewohnte Situationen einschätzen zu lernen. Um Se ein Stück auf diesem Weg zu begleiten, widmen wir uns im heutigen Beitrag dem Thema: Digitalisierung Definition.

Welche verschiedenen Definitionen und (vermeintlichen) Synonyme geistern durch die Geschäftswelt und wo liegen die Unterschiede der Begriffe? Was verbinden wir außerdem im neuen Jahrzehnt mit der Bezeichnung „Digitalisierung“? Wo hört das hüllenlose Modewort auf, wo fängt die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist an?

Des Weiteren werfen wir in unserem Glossar einen Blick auf die wichtigsten Formulierungen zum Thema digitale Transformation und erklären, was dahinter steckt, sodass Sie mit der Zeit Stück für Stück tiefer in das Gebiet eintauchen können.

In diesem Sinne, legen wir los!

Digitalisierung, Digitalisation oder doch Digitale Transformation?

Digitalisierung Definition leicht gemacht!

Mit dem neuen Jahrzehnt haben sich viele Unternehmer vorgenommen ihre Firma in die „roaring twenties“ zu führen. Die bevorzugte Methode: Digital gehen. Bei der Suche nach geeigneten Leitfäden und Erfahrungsberichten stoßen viele Interessenten jedoch auf die Schwierigkeit, dass sie nicht wissen, welche Prozesse sich genau hinter dem Digitalisierungsbegriff verbergen. Räumen Sie jetzt mit gefährlichem Halbwissen auf:

 

 

  • Digitisation – die Veränderung:

    (engl. „digitisation/digitization“) Hierunter verstehen wir den Übergang der analogen Arbeitswelt durch die Bereitstellung von Informationen über digitale Technologien in eine digitalisierte. Denken Sie beispielsweise an die Suche nach einem geeigneten Handwerker oder Dienstleister in Ihrer Stadt. Vor 35 Jahren half ein Blick in das Telefonbuch, die weithin bekannten Gelben Seiten. Anschließend nahmen Sie den Telefonhörer in die Hand, um z. B. den Friseur Ihres Vertrauens anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Heute werfen Sie stattdessen einen Blick ins World Wide Web und suchen per Suchmaschine nach Adressen in Ihrer näheren Umgebung. Sie studieren die jeweiligen Websiten und rufen vielleicht nicht einmal mehr an, sondern bitten per E-Mail oder über ein Online-Buchungssystem um einen Termin. Der Unterschied: Einst analoge Informationen sind nun online abrufbar und Sie können über digitale Technologien unmittelbar Ihr gewünschtes Ziel erreichen.

 

  • Digitalisierung – Die Anwendung:

    (engl. „digitalization/digitalisation“) Dieser Begriff beschreibt gewissermaßen die Weiterleitung des oben beschriebenen Prozesses: Jetzt werden nicht mehr nur einzelne analoge Informationen digital zur Verfügung gestellt, sondern ganze Geschäftsprozesse digitalisiert. D. h. es werden beispielsweise Kundendaten in eine Datenbank eingetragen, Angebote Ihrer Firma per Software online gestellt, Leitfäden für bestimmte Arbeitssituationen, Produkthandbücher etc. in einer Betriebssoftware zusammengeführt, die im besten Fall auch noch von Tablets oder Smartphones unterwegs aus abrufbar ist. So haben z. B. Außendienstmitarbeiter alle relevanten Informationen immer dabei.

 

  • Digitale Transformation – Das Neue:

    (engl. „digital transformation“) An diesem Punkt sprechen wir von der Schöpfung neuer Technologien, die erst aus der Digitalisierung heraus entstehen kann. Damit einher gehen spannende Prozesse, die gänzlich neue Geschäftsfelder ermöglichen, die über digitale Anwendungen bis dato nicht gekannte Möglichkeiten der Kommunikation und zwischenmenschlichen Vernetzung hervorbringen. Das bereitet gleichzeitig den Weg für neue Geschäftsmodelle, die je nach Branche auch eine sinnvolle Ergänzung für Mittelständler sein können. Dazu gehört insbesondere die Künstliche Intelligenz (KI), mit deren Hilfe z. B. der Kundenservice (Stichwort: Chatbot!) verbessert oder effektives Marketing mit Online-Werbung betrieben werden kann.

digitalisierung definition

Digitalisierung Definition: Zwischen Ablehnung & Zukunft

Wie gezeigt gibt es zum Thema „Digitalisierung Definition“ nur zu sagen: Eine einheitliche Beschreibung existiert nicht. Vielmehr bezeichnen die einzelnen Worte verschiedene Entwicklungsstadien des digitalen Wandels. Das kann erst einmal verwirrend auf den Leser wirken. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass Geschäftsführer einiger Unternehmen jene Veränderungen zunächst ablehnen. So kommt es vor, dass einzelne Branchenangehörige die Digitalisierung für „vorschnell“, „überbewertet“ oder schlichtweg nicht notwendig halten, da dieser Trend wieder schnell vorbeiginge.

Wir verstehen diese Äußerungen. Von außen betrachtet ist die digitale Transformation kein einfaches Unterfangen. Wohlüberlegte Entscheidungen in Strategie, Budget, Zeitplanung und im Personalwesen müssen getroffen werden, um sie erfolgreich durchzuführen.

Doch das ist nicht unmöglich! Und sehen Sie sich in Ihrem Alltag um: Die Nachfrage nach digitalisierten Unternehmen ist größer denn je. Es wachsen inzwischen nicht nur Generationen auf, für die der Umgang mit neuen Technologien selbstverständlich sind, sondern Ihre Zielgruppen schätzen auch auf sie persönlich zugeschnittene Angebote, einen Kundenservice, der immer erreichbar ist, und die Möglichkeit Informationen zu jeder Zeit von überall aus abzurufen.

Sie sind nicht sicher, welche Inhalte die Digitalisierung dabei überhaupt bedient? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Glossar. Sie enthält alle wichtigen Wendungen, die Sie für die Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel brauchen werden.

Arbeit 4.0

Arbeit 4.0 beschreibt die aktuellen Herausforderungen der Arbeit im zukünftigen digitalen Zeitalter. Dazu gehören u. a. Charakteristiken wie orts- und zeitunabhängige Arbeit, kreativen Freiraum, ein Teamwork auf Augenhöhe und die Beschäftigung mit aktuellen Entwicklungen und digitalen Technologien, sowohl innerhalb der eigenen Branche als auch branchenübergreifend. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Big Data

Big Data meint das Vorhandensein, Sammeln, Analysieren und Verarbeiten riesiger Datenmengen. Diese fallen z. B. in Form von Kundendaten an und können zu Zwecken wie Trendforschung und Produktionssteuerung durch Computerprogramme (Data Mining) ausgewertet werden.

Blockchain-Technologien

Unter Blockchain wird ein digitales Kontenbuch bzw. eine Art Datenbank verstanden, die es ermöglicht Informationen in Form von Kryptowährungen wie Bitcoin zu speichern, an andere Konten zu übersenden und zu verwalten. Näheres dazu findest du leicht erklärt auf dieser Website.

Cloud Computing

Cloud Computing bezeichnet die Installation, Wartung und Betreuung von verschiedenen miteinander vernetzten Rechnersystemen. Diese stellen z. B. Speicherplatz oder Rechenleistung zur Verfügung, sodass es für externe Unternehmen entfällt eine eigene kostenaufwendige IT-Infrastruktur zu betreiben.

Data Lake

Data Lake meint eine bestimmte Form der Speicherung von Daten. Dabei werden die Rohdaten erst in einem eigenen Bereich, dem Data Lake, gespeichert, bevor sie schließlich für die Nutzung (z. B. eine Big Data Analyse) in ein anderes, (leichter) lesbares Format umgewandelt werden.

Design Thinking

Design Thinking ist eine Methode der kreativen Ideenfindung, die aus den folgenden sechs Schritten besteht: Verstehen, Beobachten, Herunterbrechen auf einen einzelnen Nutzer, Brainstorming/Visualisierung neuer Ideen, Prototyping und Verfeinerung der Strategie.

Industrie 4.0

Dieser Begriff beschreibt die Vernetzung industrieller Maschinen, Abläufe und Produkte durch die Anwendung intelligenter digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien.

IT-Management

IT-Manager kümmern sich um die Planung, Implementierung, Betreuung und Optimierung aller informationstechnischen Aspekte eines Unternehmens sowie um den umfangreichen Schutz der zugehörigen Unternehmensdaten.

MMOC

MOOC, kurz für Massive Online Open Course, meint ein System aus über das Internet abrufbaren Online-Kursen zur Wissensvermittlung, die vornehmlich in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden. Dabei wird auf enge Zugangsbeschränkungen verzichtet, was die dementsprechend hohe Teilnehmerzahl dieser Kurse erklärt.

OLAP

OLAP steht für Online Analytical Processing und stellt neben dem Data Mining eine der Methoden dar digitale Datenmenge zu analysieren. Als analytisches Informationssystem strukturiert es insbesondere große Datenmengen aus den Bereichen Data Mart und Data Warehouse.

Virtual Reality

VR, zu deutsch „Virtuelle Realität“, ist die Schaffung einer digital erzeugten Realität, in die Betrachter z. B. VR-Brillen zum Teil oder gänzlich eintauchen können. Es handelt sich um eine rein virtuelle Sphäre ohne reale Objekte. Über Stimme, Tastatur oder Handbewegungen kann der Benutzer dabei sich selbst bzw. seinen Avatar in dieser Welt steuern oder mit gefundenen Items interagieren.

Social Media

Social Media bezeichnet eine Vielzahl von Plattformen und Websites, auf denen sich Nutzer anmelden und anschließend miteinander kommunizieren, in digitalen Kanälen Inhalte teilen sowie sich untereinander vernetzen können.

Smart Data

Smart Data beschreibt das Endergebnis einer Analyse großer Datenmengen, also den Zustand, in dem die Daten dann ausgelesen, strukturiert und in einer sinnhaften Ordnung vorliegen. Nur dann können die Daten verstanden und aus ihnen passende Maßnahmen für die eigenen Geschäftsprozesse hergeleitet werden.

Semantische Technologien

Semantik ist die Lehre der sprachlichen Bedeutung und zeigt, wie durch Worte ein Sinn beim Leser kreiert wird. Jene ist es, die Smart Data Bedeutungen verleiht, indem die vorliegenden unterschiedlich strukturierten Daten mit unternehmensinternen Abläufen und Anwendungen verknüpft werden, etwa wenn eine App den Autofahrer über freie Parkplätze in der näheren Umgebung informiert.

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Matthias Schneider
Senior Account Executive

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