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Google Ads Targeting

eine Anzeige sinnvoll anlegen

Targeting – sich auf Zielgruppen einstellen

Die Basis einer jeden Marketing Maßnahme bildet das Kennenlernen der betreffenden Zielgruppe, denn nur wenn Sie die Lebensrealitäten, Motivationen und Handlungsweisen Ihrer Zielgruppe verstehen lernen, gelingt es Ihnen sie mit Ihrer Kampagne optimal anzusprechen. Freilich ist kein Mensch wie der andere: Trotzdem sind viele Leute in ihrem Alltag durch dieselben Wünsche und dasselbe Verhalten gekennzeichnet, sodass Sie diesen Arbeitsschritt nicht unter den Tisch fallen lassen sollten, wenn Sie den langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens fokussieren.

Den Schritt der Zielgruppenanalyse innerhalb der Plattform Google Ads wird dabei als Google Ads Targeting bezeichnet. In diesem Bereich werden Sie nicht nur Ihre Zielgruppe kennen lernen, sondern auch Ihre Anzeigen an die erhobenen Daten anpassen um mithilfe des Google Ads Targeting Ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

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Google Ads Targeting Schritt 1: Ziele definieren und Ads Konto erstellen

Beginn einer jeden Methode markiert die Festschreibung von Vorsätzen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden sollen. In diesem Kontext könnte Ihr Ziel eine bestimmte Anzahl von Klicks sein oder mehr Verkaufsabschlüsse über Ihre Seite. Möglich ist auch die Fokussierung auf die Gewinnung potenzieller Neukunden – Wie Sie sich entscheiden: Schreiben Sie Ihr Vorhaben auf und visualisieren Sie es anschließend, um es nicht aus den Augen zu verlieren.

Wenn Sie kein Google Ads Konto besitzen, ist es jetzt an der Zeit ein solches zu erstellen. Tragen Sie Ihre Firma, wählen Sie Ihr Ziel und geben Sie anschließend Ihre territorialen Wünsche ein: In welchen Ländern/Regionen bzw. in welchem Umkreis um Ihre Firma wollen Sie gefunden werden? Als nächstes folgt die Eingabe Ihrer gewünschten Sprache, Ihrer Branche und wählen Sie Ihre Produkte/Leistungen aus. – Haben Sie dies erledigt, ist der erste Schritt für Ihr Google Ads Targeting getan.

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Google Ads Targeting Schritt 2: Anzeige platzieren

Den nächsten Grundstein bildet die Einteilung Ihrer (möglichen) Kunden in zusammenhängende Gruppen, Segmente genannt. Diese konstituieren Sie über gemeinsame Merkmale der zugehörigen Leute, wie z. B. ihr Alter, ihren Wohnort, ihr Kaufverhalten (spontan oder wohlüberlegt) oder ihre Interessen bezogen auf Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen (ein Segment für Individualreisende, eine für Kreuzfahrt-Interessenten etc). Daten zu diesen Punkten gewinnen Sie z. B. über Ihre Website (Klickverhalten!), durch Umfragen bei Bestandskunden, durch die Dateneingabe für den Zugang zu Ihrem E-Mail Verteiler oder bei öffentlichen Firmenevents.

Haben Sie Ihre Zielgruppe geordnet, können Sie sich auf den konkreten Inhalt ihrer Anzeige konzentrieren: Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen? Wie können Sie diese verbal erreichen? Klassische Bestandteile einer Anzeige sind z. B.

  • Überschrift mit einem prägnanten Keyword
  • Firmenname
  • Darstellung der Leistung/des Produkts (so kurz und einfach wie möglich)
  • Verweis auf kundenfreundliche Firmenpraxis (z. B. 24/7 geöffnet, kostenloser Rückversand einer Ware, bis spät erreichbare Kundenhotline, aktuelle Modelle/Trends erhältlich usw.)
  • Call to Action (CTA) – Aufforderung zum Klicken auf Ihre Anzeige wie „Jetzt beraten lassen!“
  • passende URL – wählen Sie die Website, auf der Ihre Kunden nach dem Klick landen sollen, aus
  • Telefonnummer Ihres Unternehmens

Achten Sie bei der Erstellung auf Ihr Segment, indem Sie sich in Ihren Kunden hinein versetzen: Wenn Sie ein Interessent mit diesen Charakteristika wären, würde die Anzeige Sie zum Klicken animieren?

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Google Ads Targeting Schritt 3: Budget planen

Nun kommen wir zur finanziellen Seite Ihrer Anzeigen Planung – Sie müssen ein Budget festlegen. Beachten Sie dabei, dass die Plattform nach dem Pay-per-Click-Verfahren funktioniert, d. h. Sie zahlen jedes Mal einen bestimmten Beitrag, sobald jemand auf Ihre Anzeige klickt. Um den ungefähren Betrag einschätzen zu können, ist es sinnvoll die folgende Formel zu Rate zu ziehen:

max. CPC (cost-per-click) =

Umsatz pro Verkauf * Ihre Conversion Rate * Vergütung an Google

Bedenken Sie dennoch, dass dies nur eine sehr grobe Richtlinie ist. Google arbeitet mit einem Mindest-Tagesbetrag (abhängig von Dauer der Anzeige), den Sie nicht unterschreiten können. Orientieren Sie sich stattdessen an Ihren eigenen Kapitalgrenzen, den Budgets Ihrer Mitbewerber und den rechts stehenden Zahlen von zu erwartenden Impressionen und Klicks bei diesem Budgetwert. Fangen Sie klein an – das Budget können Sie später jederzeit anpassen.

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Google Ads Targeting Schritt 4: Überprüfung und Analyse

Den letzten zu bewältigenden Abschnitt bildet die Überprüfung Ihrer Einstellungen auf Ihre Richtig- und Vollständigkeit. Schauen Sie nach, ob die Anzeige gänzlich Ihren Wünschen entspricht und korrigieren Sie gegebenenfalls nach. Sind alle Einträge korrekt, können Sie die Einrichtung abschließen.

Herzlichen Glückwunsch – Sie haben Ihre erste Anzeige erstellt! Wenn Sie nun noch darüber hinaus Ihre Anzeige optimieren wollen, können Sie Anzeigenerweiterungen nutzen. Das sind Textblöcke unter Ihrer eigentlichen Anzeige mit Direktlinks z. B. zu Ihrem neuesten Produkt oder Ihren Referenzen. Eien weitere Möglichkeit sind weitere Anzeigen mit starken Keywords, die Sie in eine Anzeigengruppe integrieren. Dann können Sie einheitlich verfolgen, welche Ihrer Anzeigen sich am besten schlägt und daher z. B. ein höheres Budget bekommt als die anderen.

Die von Google Analytics bereit gestellten Statistiken helfen Ihnen dabei – wie genau Sie diese nutzen können, erfahren Sie nächste Woche!

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Gut, jetzt wissen Sie wie man eine Anzeige bei Google Ads einrichet, aber das reicht Ihnen nicht? Sie haben große Ziele und möchten eine weitreichende Kampagne starten? Dann brauchen Sie einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite – schreiben Sie uns gern eine E-Mail oder rufen Sie uns an!